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Umgestaltung Mittelbereich Waldstraße

Informationsabend zur bisherigen Umgestaltung und Fertigstellung

Noch in diesem Jahr soll der letzte Teil der Baumaßnahme, der Bereich vor dem SOS-Kinderdorf, entsprechend des Gesamtkonzepts realisiert werden. Diesbezüglich lädt das Quartiersmanagement Moabit West und das Planungsbüro Teichmann am Montag, den 05. September 2016 um 19.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung im SOS-Kinderdorf e.V., Waldstraße 23/24 ein. 

Zudem möchten wir mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie weiteren Akteuren über den bisher umgestalteten Bereich des Mittelstreifens sprechen.

Beginn der Baumaßnahme

Am 06.10.2015 erfolgte der erste Spatenstich zur Umgestaltung der Waldstraße. Ein großer Teil der geplanten Baumaßnahme ist seit dem bereits fertigstellt, sodass bei einem Spaziergang gleich die vielen neuen Elemente und die neu geschaffenen Aufenthaltsräume ins Auge fallen.

Architektenwettbewerb

Für die Umgestaltung fand zu Beginn des Jahres 2015 ein Architektenwettbewerb statt, in dem ausgewählte Architekten zur Einreichung von Entwürfen aufgefordert wurden Beworben haben sich die Landschaftsplanungsbüro Benninghoff, das Architekturbüro Plan B, die Planungsbüro Teichmann GmbH und das Architekturbüro „Grün der Zeit“. Die Entwürfe wurden im Rahmen des Stadtteilplenums der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. Bewohnerinnen und Bewohner hatten zudem die Möglichkeit die Entwürfe, anhand einer geheimen Abstimmung, zu bewerten. Ein Auswahlgremium, das aus Anwohnerinnen und Anwohnern, aus in der Waldstraße ansässigen Trägervertretern und dem Fachamt bestand, wählte aus den eingereichten Entwürfen den Siegerentwurf. Schlussendlich setzte sich die Idee der Landschaftsarchitektin Birgit Teichmann.

Beteiligungsverfahren

Um den Mittelstreifen der Waldstraße, entsprechend der Wünsche aller Nutzergruppen umzugetsalten, wurden die Bedarfe der Anwohnerinnen und Anwohner durch ein breites Beteiligungsverfahren ermittelt und weitestgehend in die Planung einbezogen. Auch Kinder und Jugendliche wurden gezielt dazu aufgerufen, sich zu beteiligen. Neben Informationsabenden gab es Gespräche mit den Vereinen und Akteuren vor Ort, Bürgersteiggespräche sowie eine Begehung des Mittelstreifens, in der die Kinder- und Jugendlichen ihre Verbesserungsvorschläge einbringen konnten.

Insgesamt zeigte sich, dass ein Großteil der Bewohnerinnen und Bewohner den Bereich zur Erholung nutzt und sowohl Kinder als auch Jugendliche sich dort gerne, insbesondere zu den Sommermonaten aufhalten. Zudem veranstaltet das SOS-Kinderdorf jährlich Sommerspiele vor seinem Haus. Einen akuten Handlungsbedarf sahen die Nutzerinnen und Nutzer des Raums vor allem bei der Beruhigung des Verkehrs, der Erweiterung der Grünflächen/ Rasenfläche, der Instandsetzung der Spielplätze und der Schaffung einer größeren Anzahl an Sitzgelegenheiten. Diese Vorschläge wurden in die Planung aufgenommen und so weit wie möglich umgesetzt. Defekte Spieltische und –geräte wie auch Sitzgelegenheiten  wurden repariert sowie neue hinzugefügt. Ebenfalls  wurde eine, durch das Grün eingefasste, Promenade geschaffen. Die Nutzungsräume wurden in diesem Zusammenhang zum Teil neu strukturiert und erweitert.

Im Rahmen der Umbauarbeiten wurden nicht nur die Räume neu gestaltet, sondern auch die Zuständigkeit für den Mittelbereich geändert. Dieser wurde vom Straßenland in eine Grünfläche umgewidmet, sodass er nun im Zuständigkeitsbereich des Grünflächenamts liegt.

Im Folgenden werden die drei Baubereiche der Baumaßnahme dargestellt.

Baubereiche und Umsetzung

Teil 1 – zwischen Turmstraße und Waldenser Straße

Die Fläche vor dem Schulhof der Carl-Bolle-Grundschule besteht nun aus einer wassergebundenen Wegedecke und kann auf verschiedene Weise, wie zum Beispiel zum Bowle spielen genutzt werden.  Zudem ist ein Bewegungsbereich „Street-Work-Out“ entstanden, der mit seiner Ausstattung, den Bedürfnissen aller Altersgruppen gerecht wird. Dazu wurden zusätzliche Gelegenheiten zum Tischtennis spielen geschaffen. 

Teil 2 – zwischen Waldenser Straße und Wiclefstraße

Die Fläche vor dem Kinderladen Alibaba wurde als Wiese erweitert und, durch Hängenetze ergänzt, die zum Ausruhen einladen und damit den Anwohnerinnen und Anwohnern als „Grüne Oase“ dienen. Die neu gestalteten bzw. aufgewerteten Sitzbänke, sowie das  gepflasterte Schachbrett und die neuen Spieltische, laden ebenfalls zum Verweilen und zur Interaktion mit der Nachbarschaft ein. Zusätzlich ist ein Bewegungsraum extra für Kleinkinder entstanden. Der Spielplatz enthält Spielelemente, welche auf Kinder zwischen 1 und 5 Jahren ausgerichtet sind. Damit der Bereich noch grüner wird und die Aufenthaltsqualität weiter steigt, wurden Blumenbeete integriert, welche,  zusätzlich zu den vorhandenen Pergolen, bepflanzt werden. Zudem bietet eine „lange Tafel“ die Möglichkeit zum verweilen und sogar zum Picknicken.

Teil 3 – zwischen Wiclefstraße und Siemensstraße

Die Pergola am Anfang des Mittelstreifens soll symbolisch das „Tor zur grünen Waldstraße“ bilden. Dort ist ein Bewegungs- und Kommunikationsbereich entstanden, in dem für ausreichend Sitzgelegenheiten gesorgt ist, sowie eine Tischtennisplatte aufgestellt wurde.

Teil 4 – vor dem SOS-Kinderdorf

Die Fläche vor dem SOS-Kinderdorf wurde bisher ausgespart. Sobald Mittel für die Umsetzung dieses Bauabschnitts akquiriert werden können, folgt die Umgestaltung entsprechend den bereits geäußerten Wünschen der Bewohnerinnen und Bewohner.

Ortsmarken

Über den gesamten Bereich verteilt werden Ortsmarken installiert, welche für die Vielfalt der Kulturen stehen und identifikationsstiftend wirken, sowie die Waldstraße künstlerisch aufwerten sollen. Bei diesen Kunstwerken handelt es sich um drei Meter hohe Stelen aus Robinienstämmen, die im Rahmen des Projektes „Öffentlicher Ort als Anwohnermagnet“, u.a. mithilfe von Menschen mit Migrationshintergrund und lokalen Initiativen, zum Thema „Wahrnehmung von Kultur“ gestaltet werden.

Promenade

Die sich über alle Bereiche erststreckende Promenade ist 2, 80 Meter breit und barrierefrei, sodass diese auch durch Radfahrer genutzt werden kann. Um die Sicherheit der Fußgänger nicht zu gefährden, ist das Gebiet als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen. Das bedeutet, dass eine Schrittgeschwindigkeit von max. 7Km/h eingehalten werden muss. Zudem werden, durch die Umleitung der Radfahrer auf die Promenade, spielende Kinder sowie Fußgänger nicht gefährdet, sodass zukünftig weniger Nutzungskonflikte auftreten.